Mars in Widder

Mars betritt am 28. Juni 2020 sein eigenes Zeichen. Hier ist er beheimatet und kann sein Temperament am besten ausleben. Unseren inneren Kämpfer färbt das Zeichen Widder so ein, dass er hier besonders durchsetzungsstark, aktiv, dynamisch und engagiert handeln kann. Allerdings zeigt er sich dort auch von seiner extremeren Seite: cholerisch, heißblütig, erhitzt, aggressiv und angriffslustig.

Normalerweise bleibt Mars zwei Monate in einem Zeichen. Doch diesmal ist das anders. Er bleibt bis Januar 2021 in Widder, also über 6 Monate. Dies wird die zweite Jahreshälfte besonders prägen. Denn immerhin ist Mars der Auslöser, das Zünglein an der Waage, wenn es um große Ereignisse geht. So stand er im März 2020, pünktlich zum Lockdown, bei Pluto, Saturn und Jupiter in Steinbock.

Und genau zu diesen Planeten wird er im Zeichen Widder wieder Aspekte bilden – diesmal Quadrate. Und da er rückläufig ist, bildet er diese Verbindung nicht nur einmal, wie im März, sondern dreimal im Laufe des nächsten halben Jahres. Wir können daher davon ausgehen, dass die Geschehnisse vom März “nochmal von sich hören lassen”. Sprich: Unsere aktuelle eher ruhige und stillere Phase ist nur ein Zwischenhoch. Wir müssen damit rechnen, dass wir in der zweiten Jahreshälfte mit vielen Konsequenzen der Entscheidungen vom März konfrontiert werden und womöglich auch weitere Entscheidungen anstehen.

Für jeden von uns persönlich hat eine rückläufige Mars-Phase zudem meist mindestens eine wichtige Aufgabe im Gepäck. Sie wird uns von dem Lebensbereich aufgegeben, in dem sich Mars während seiner Rückläufigkeit befindet. Es ist der Bereich von 28 bis 15 Grad Widder, also die zweite Widderhälfte. Schau mal, in welchen Lebensbereich dies bei dir fällt. Dieser wird dich in den kommenden 6 Monaten besonders beschäftigen.

Das Bild, das ich gewählt habe, zeigt einen Stau. So ähnlich ist es auch in den Rückläufigkeitsphasen von Mars. Wir haben es mit einem hohen Maß an Energie zu tun, die in ein besonderes Gebiet kanalisiert wird. Doch manchmal kommt es dort auch zu einem Energiestau. Es ist zu viel, zu heiß, zu dicht. Im besten Fall kannst du dich also mit einem bestimmten Projekt austoben, das dir liegt. Doch es kann auch sein, dass du dich mit unliebsamen Dingen befassen musst. Und zunächst haben wir in dieser Zeit oft das Gefühl hast, wir kämen gar nicht voran. Am Ende der Phase hat man jedoch meist sehr vieles geschafft, entschieden und überwunden! Doch da müssen wir natürlich erst einmal durch.

Zum Timing kannst du dir merken: Im August zeigen sich die ersten wichtigen Dinge, die für dich anstehen. Im September wird Mars rückläufig und du wirst noch besser erkennen, worum es für dich geht. Im Oktober wird es zäh und anstrengend und im November sehen wir dann langsam Licht am Ende des Tunnels.

Ich würde mal sagen: Packen wir’s an!

Alles Liebe von
Sabine

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