Am Wochenende wurden zwei nicht ganz leichte Konstellationen exakt, deren Nachwirkungen dich auch jetzt zum Teil noch begleiten können. Zu einem hat der rückläufige Merkur auf 23 Grad Zwillinge ein Quadrat zu Neptun in Fische gebildet. Da Merkur rückläufig ist, wirkt es besonders intensiv und wird sich Anfang Juli auch nochmals wiederholen. Der ganze Juni wird von diesem Merkur-Neptun-Quadrat prozesshaft begleitet.

Merkur-Neptun als Quadrat hat eine verunsichernde Komponente. Man kann sich in dieser Zeit auf nur wenig 100%ig verlassen. Fakten vermischen sich mit schwammigen Untergrundgefühlen, sowohl in der persönliche Kommunikation als auch im großen Ganzen. Es ist daher ratsam, dich nun nicht einfach nur auf Aussagen zu verlassen, sondern auch die Gefühle dahinter mit einzubeziehen. Vieles ist sehr anfällig für Missverständnisse, wenn nicht beide Ebenen bedacht werden.

In der Kommunikation und Informationsvermittlung solltest du gerade nur wenig als gegeben annehmen. Kläre es ab, hinterfrage es und werde dir klar darüber, wenn etwas auf wackeligen Füßen steht. Man hat sich jetzt ganz schnell vertan, getäuscht, geirrt! Da ist wirklich ein wacher Verstand und auch Einfühlungsvermögen gefragt. So vieles wird jetzt einfach falsch verstanden oder ausgelegt. Und manches bleibt am Ende auch einfach unklar. Sei dir dessen bewusst und versuche nicht, ein Hochhaus auf Sandboden zu bauen.

Zudem kommt es unter dieser Konstellation samt rückläufigem Merkur jetzt zu kuriosen Sachverhalten, die auftauchen und geklärt werden müssen. Das kann weit zurückreichen. Der Teufel steckt da jetzt oft im Detail und auch in der Erinnerung. Wie war das genau? Wer hat wem was wann geschickt? Oder wurde es vergessen? Liegt es noch irgendwo herum? Solche Themen werden uns noch eine Weile beschäftigen. 😉

Die andere Konstellation, die etwas flüchtiger ist und nur noch in diesen Tagen spürbar sein wird, ist eine Gegenüberstellung von Mars und Pluto auf 26/27 Grad Krebs und Steinbock. Mars und Pluto sind zwei starke Willenskräfte, die jetzt in unterschiedliche Richtungen ziehen. Das kann zur Folge haben, dass du dir irgendwo dauernd den Kopf einrennst. Vielleicht bist du im Widerstand zu etwas, das eine Nummer zu groß für dich ist. Du willst es unbedingt. Oder du erlebst, wie jemand scheinbar gegen dich ankämpft oder dir etwas aufdrücken will. Es kann sich auch innerlich in dir selbst abspielen, als Druck oder Stress, Unterdrückung oder Zwang.

Manchmal taucht auch einfach ein Hindernis auf, das nun einfach da ist. Schau mal, ob es etwas gibt, wo du dich verrannt hast. Und wenn du es entdeckt hast, hör auf, „dagegen“ zu sein. Lass los, zieh dich raus, hab Geduld. Diese Konstellation wirkt bis ca. morgen, übermorgen noch nach. Dann ist sie vorüber.

Der Mond befindet sich seit gestern in Stier. Dort bildet er heute nur zwei Aspekte, und zwar am Morgen. Zunächst so zwischen 9 und 10.30 Uhr eine Konjunktion mit Uranus. Das kann Dinge in Gang bringen und zu einem Stimmungs- oder auch Aktivitätswechsel führen. Fast zeitgleich steht der Mond zwischen 10 und 12 Uhr im Quadrat zu Saturn in Wassermann. Das wirkt zuweilen dämpfend oder bremsend. Das macht die Stimmung in den Morgenstunden etwas unruhig und zerrissen.

Der restliche Tag wird von der Atmosphäre her ruhiger. Genieß die sinnlichen Aspekte, die unter Stiermond oft im Vordergrund stehen. Versüße dir den Tag mit etwas Schönen oder Leckerem, am besten aus der Natur. Stiermond hilft dabei, dich zu erden und von mentalen Trips runterzukommen.

Ich wünsche uns allen einen guten Start in die neue Woche!
Sabine
💕

© Text Sabine Bends, Foto pixabay

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