Uranus in Widder

Uranus in Widder

12.3.2011 bis März 2019

Am Samstag, den 12. März, in den frühen Morgenstunden ist Uranus in den Widder gelaufen. Seitdem beschäftigen uns die Nachrichten weltweit mit Katastrophenmeldungen. Ist das jetzt das, was uns die nächsten acht Jahre beschäftigen wird?

Ja und nein.

Natürlich ist nicht Uranus allein ein Anzeiger für die immer dringend notwendiger werdenden Veränderungen hier auf der Welt. Das „Große Kreuz“ im vergangenen Juni, das ich auch hier in den Planetentipps thematisiert habe, ist der dafür gelegte „Grundstein“, wenn man das so sagen kann. Somit stehen Pluto, Saturn und Uranus letztlich gemeinsam für die uns ereilenden Um-Brüche.

Doch Uranus als großer Erneuerer kommt natürlich eine besondere Rolle zu. Seine Rolle als aufbrechende Kraft ist in vielen großen Unfällen und Katastrophen zu beobachten. Insofern spiegelt sein Eintritt in ein neues Tierkreiszeichen auch immer eine neue Umbruchphase von meist sieben, diesmal jedoch acht Jahren. Solange wird er im Widder bleiben. Wenn ein langsamlaufender Planet wie Uranus ein neues Tierkreiszeichen betritt, beginnt damit in gewisser Weise energetisch eine neue Phase. Auch 2003, als Uranus von Wassermann in Fische lief, gab es zu dieser Zeit einige Naturereignisse (Tsunamis und Erbeben). Ich führe keine Statistik über solche Ereignisse und kann daher nicht behaupten, Uranus hätte damit direkt etwas zu tun, doch es fällt mir gerade auf. Und es ist durchaus denkbar, dass ein Zeichenwechsel einen markanten Zeitpunkt bedeutet, der stärkere Veränderungen auslöst als zu anderen Zeiten.

Da sowohl Uranus als auch das Widderzeichen eine sehr hohe dynamische Komponente haben, ist Unruhe vorprogrammiert. Die Atomreaktor-Themen passen als „Sprengstoff“ in extremster Form zu dieser Energie. Wir werden in diesem Frühjahr, was das angeht, mit liebsamen und unliebsamen Überraschungen rechnen müssen. Die schnelllaufenden Planeten, die in den nächsten Wochen auch alle in das Widderzeichen wechseln (im ‚April stehen 6 bis 7 Planeten dort) werden sicherlich auch Auslöser für das ein oder andere weitere Ereignis bzw. die Konsequenzen stehen, die das bislang Geschehene auswirft.

Was ist jetzt unsere Aufgabe in diesem Veränderungsprozess?

Dazu kann ich natürlich nur meine persönliche Ansicht äußern. Ich denke, dass wir alle zu Veränderungen aufgefordert sind, im Kleinen wie im Großen. Bestimmte Dinge sind so nicht mehr tragbar wie sie bisher liefen. Wir selbst und die Gesellschaft im Großen müssen hier nun Schritte einleiten.

Dabei halte ich es für unglaublich wichtig, konstruktiv und positiv zu bleiben. Damit meine ich nicht, dass wir die Augen verschließen und blind weiterlaufen, sondern, dass wir uns auf das ausrichten, was wir uns wünschen, und uns mit den Kräften verbinden, die das Gleiche wollen. Es liegt eine unglaubliche Kraft in geistiger Ausrichtung. Und Uranus ist ein höchst geistiger Planet, er wird auch als die höhere Oktave von Merkur bezeichnet. Er hat mit geistiger Zeugungskraft zu tun, wie schon sein Mythos uns verrät. Und da die geistige Energie immer das ist, was die Richtung vorgibt, können wir sie hier gezielt einsetzen.

Dazu möchte ich kurz ein Beispiel erzählen. Ich habe kürzlich einem Gespräch beigewohnt, in dem zwei Mieter eines Hauses sich über ihre Wohnsituation und den Vermieter austauschten. Der eine Mieter war sehr unzufrieden, nannte viele Mängel an dem Haus sowie an seiner Wohnung, und hatte die Erfahrung gemacht, dass der Vermieter auf seine Bedürfnisse nicht reagiert. Er war überzeugt von einem nicht-sorgenden Vermieter. Der andere Mieter (im gleichen Haus) war sehr zufrieden mit der Wohnsituation (bei ähnlichen Ansprüchen und Erwartungen der beiden) und hatte ausschließlich über positive und schnelle Reaktionen des Vermieters auf Bitten von ihm zu berichten.

Die Unterschiede waren verblüffend und sehr auffallend. Der Schlüssel liegt meines Erachtens in der Grundhaltung und geistigen Energie, die wir einer Sache oder einem Menschen geben. Wenn wir ihm/ihr Negatives zuschreiben, wird sich dies aller Wahrscheinlichkeit nach auch so manifestieren und umgekehrt. Dies können wir uns in uranischen Zeiten sehr zunutze machen, und sollten das auch.

Wem es schwer fällt, sich von negativen oder destruktiven Denkmustern zu lösen, dem sei „The Work“ von Byron Katie als eines der besten mir bekannten Hilfsmittel empfohlen. Ich biete regelmäßig Übungsabende an, der nächste findet am 24. März statt.

Und nun wünsche ich uns allen hoffnungsvolle uranische Widderzeiten!

Sabine

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