Category Archives: Uranus

Uranus Quadrat Pluto

Uranus Quadrat Pluto

Liebe Planetentippleserin und lieber Planetentippleser,

einige von euch dürften ihn als „besonders“ gespürt haben, den Vollmond am 29./30. September. An dem Wochenende war der Vollmond in Kontakt zu einer Konstellation, Uranus und Pluto, die uns ein wenig länger begleiten wird. Insofern ist es gut möglich, dass du den End- oder Anfangspunkt von etwas in deinem Leben wahrgenommen hast, was sich in der kommenden Zeit noch weiter entblättern und zeigen wird.

Darüber möchte ich heute ein wenig mehr schreiben.

Liebe Grüße,
Sabine


Veranstaltungshinweis: 10./11. November, Köln: Astrologie der Fixsterne mit Christian König – Ein besonderes Highlight!

Uranus-Pluto-Quadrat

Am 29. September habe ich abends auf facebook die folgenden Sätze gepostet: „Sabine ist tot. Sie starb heute mit Plutos letztem Transit über ihren Radixmond und Sonne und Uranus im exakten Quadrat dazu. Das ist nur ein halber Scherz. Es fühlt sich wirklich so an.“Ich möchte hier jetzt nicht im Detail auf mein persönliches Empfinden eingehen, das hat sicher an anderer Stelle einmal Raum. Doch zugleich ist diese Aussage von mir bestimmt kein Einzelfall. So manch einer wird einen Prozess durchlaufen, der sich sehr danach anfühlt, dass sich etwas Altes wandelt und Neuem Platz macht.

Uranus und Pluto sind im Verbund nämlich ganz schöne Erneuerer. Uranus gibt gern ein Impulsfeuer und sorgt im Zeichen Widder, wo er gerade steht, dafür, dass immer wieder neue Impulse nachkommen. Sein Wunsch an uns Menschen lautet: Lebe dein Leben unabhängig, frei und authentisch. Unabhängig heißt dabei: Unabhängig von Ängsten, Begrenzungen deines Geistes, unabhängig von Dingen und Menschen, die du vermeintlich brauchst. Vermeintlich brauchst, um dich sicher zu fühlen, geborgen zu sein. Gefühle der Abhängigkeit sind mehr oder weniger subtil, du wirst sie spüren, wenn sie kommen, denn es fühlt sich einfach nicht gut an. Du glaubst vielleicht, dass du abhängig von deinem Job bist, den du nicht verlieren möchtest, weil er scheinbar deine Existenz sichert, abhängig von deinem Partner, ohne den du dich allein und unsicher fühlen könntest, abhängig von einem bestimmten Kunden, wenn du selbständig bist, abhängig von … so vielem. Im Großen und Kleinen.

Wenn Uranus in deinem Horoskop aktuell etwas berührt (er steht auf ca. 7 Grad im Widder), dann fühlst du womöglich latent oder sehr klar dein Unwohlsein über bestimmte Abhängigkeiten. Du erkennst deine versteckten Abhängigkeiten daran, dass du in dem Zusammenhang gern sagst: „Ich würde ja gern…, aber ich kann ja nicht, weil…“

Pluto ist der Planet, der zu Wahrhaftigkeit und Authentizität aufruft. Er fordert dich auf, ehrlich zu dir selbst zu sein, gräbt Verdecktes und Heimliches aus und bringt es ans Licht. Pluto ist eine Taschenlampe, die ins Kellerloch leuchtet, in die Sickergrube und in den Abgrund. Er macht sichtbar, was tabu war, und hilft damit, unterdrückte Potenziale freizusetzen. Seine Kraft liegt in der Annahme des Unannehmbaren. Alles Unschöne, Schmerzhafte, Eklige, Peinliche und aus anderen Gründen Vergrabene hilft er, anschauen zu müssen. Müssen, weil wir natürlich nicht freiwillig wollen. Doch er weiß es besser. Er weiß, dass nur Aufrichtigkeit uns selbst gegenüber uns befreit und aus dem Leid herausholt. Insofern muss er zunächst einmal das aufzeigen, was schief läuft. Dafür danken wir ihm selten, dabei ist das so ein wichtiger Job.

Erst wenn du siehst: DAS will ich so nicht mehr, so will ich nicht mehr handeln, mich so nicht mehr fühlen etc., erst dann weißt du, dass du wirklich etwas verändern möchtest. Vielleicht trinkst du ab und an zu viel Wein? Oder rauchst zu viel? Oder naschst zu viel Schokolade? Oder bist zu oft traurig? Oder wütend, genervt, unlustig, müde, gelangweilt…? Was auch immer es ist, was dir unangenehm ist, wenn du Glück hast, bringt Pluto es ans Licht. Es fällt dir mehr auf als früher oder anderen, die davon genervt sind und dich glücklicherweise darauf aufmerksam machen.

Es kann gut sein, dass du derzeit am Anfang oder Ende einer solchen Erkenntnis stehst, denn das Quadrat von Uranus und Pluto bringen eine innere Spannung mit sich, die nach Auflösung und Befreiuung ruft. Dann kommst du jetzt an Grenzen, die sich nicht mehr gut anfühlen. Und hast den ehrlichen Wunsch, hieran etwas zu ändern.

Das ist dann meist noch keine Lösung, doch der Prozess darf beginnen. Die Suche nach der Lösung, der Erkenntnis, der Hilfestellung. Es eröffnet sich zumindest ein Wollen in dir, und daraus ergibt sich im Laufe der Zeit der Weg. Da diese Konstellation eine längerfristige ist, wird das Gesamtgeschehen sicher über einige Wochen oder gar Monate gehen. Genaue Anfangs- und Endpunkte hängen im Detail auch von deinem Horoskop ab.

Spür mal rein, ob es etwas gibt, das dir beim Lesen eingefallen ist, und schreib es für dich auf. Und schreib auch auf, wie du es statt dessen gern hättest. Das ist bereits ein erster Schritt zur Veränderung. Wir werden auch im nächsten Jahr weitere Pluto-Uranus-Quadrate erleben, dann auf einer anderen Gradzahl. Ich komme sicher auch in späteren Planetentipps darauf zurück. Frohes Verändern wünscht dir von Herzen

Sabine

23. September: Deine Kreativität ist gefragt!

23. September: Deine Kreativität ist gefragt!

Die nächsten Tage beglücken uns mit gleich zwei sehr kreativen Konstellationen:

Venus im Quadrat zu Mars (exakt am 26. September, doch auch vorher und nachher ein paar Tage spürbar) sowie die Sonne in Opposition zu Uranus (exakt am 29. September). In den frühen Morgenstunden des 30. Septembers gesellt sich auch der Mond noch zu Uranus dazu und wir erleben den Vollmond.  

Doch kommen wir mal auf das Kreative zu sprechen. Venus und Mars sind die beiden Kräfte, die sich hier aneinander reiben. Der Gestaltungswunsch, Venus, und der Schaffensdrang, Mars, kommen hier in einen Spannungskontakt. Das kann sich auch durchaus leicht unangenehm anfühlen, nämlich dann, wenn diese Spannung sich in dir staut und du dafür kein Ventil findest. Read the rest of this entry

Wie wird das Jahr 2012?

Wie wird das Jahr 2012?

„Ende des Maya-Kalenders, neue Weltordnung, Quantensprung der Erde, völliger Zusammenbruch, schrittweiser Aufstieg, bedeutender Übergang…“ – dies und vieles mehr können wir lesen, wenn wir uns den Prognosen für das Jahr 2012 nähern. Ganz so spektakulär fallen meine Gedanken zum Jahr 2012 nicht aus :-). Schauen wir doch einfach mal, wo die wichtigsten Planeten, die das Jahr prägen werden, sich so herumtreiben. Read the rest of this entry

27. Mai 2011

27. Mai 2011

Ein besonderer Tag

Wir befassen uns nun schon seit dem Sommer 2010 immer wieder mit dem sogenannten „großen T-Quadrat“ aus Saturn, Uranus und Pluto. Eine Spannungsfigur am Himmel in den Zeichen Waage, Widder und Steinbock , die für größere Wandlungen und Umbrüche in unser aller Leben steht. Im Frühling kam noch Lilith mit dazu (ein vergangener Planetentipp).

Dieses T-Quadrat ist nicht die ganze Zeit gleich stark wirksam, es gewinnt und verliert immer mal wieder an Kraft. Dementsprechend sind die Herausforderungen, denen wir uns gegenüber sehen, mal „leichter“, mal „schwerer“ für uns zu meistern. Der Kosmos ist nett und gönnt uns immer mal wieder eine Pause ;-). Read the rest of this entry

Uranus-Lilith-Zeiten

Uranus-Lilith-Zeiten

6.2.-6.6.2011

Es brechen uranisch-lilithische Zeiten an. Wir alle haben es mittlerweile schon mitbekommen, dass das Jahr 2011 ein Jahr der Neuanfänge ist. In so vielerlei Hinsicht, dass ich euch noch einiges in den Planetentipps dazu berichten können werde. Denn es finden in diesem Jahr besonders viele Konjunktionen von langsamlaufenden Planeten statt. Und eine Konjunktion ist immer auch der Beginn von dem gemeinsamen Zyklus dieser beiden Planeten und aller Themen, die sie mit im Gepäck haben.

Uranus und Lilith geben sich in den nächsten vier Monaten ein Stelldichein. Zwar wird ihre Konjunktion erst Anfang April im Zeichen Widder exakt, doch zuvor und auch danach bleiben Lilith und Uranus eng beieinander. Zunächst noch in den Endgraden von Fische, ab Ende März / Anfang April dann in Widder.

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1.-4.12. Mars im Quadrat zu Uranus

1.-4.12. Mars im Quadrat zu Uranus

Wenn Mars auf Uranus trifft, dann wird es dynamisch! Die beiden Planeten teilen nämlich einen Drang nach aktivem Ausdruck. Die Impulse, die Uranus für uns bereit hält, sind oft geistiger Natur. Insofern versteht es sich leicht, dass wir mit Mars und Uranus im Gespann möglichst viele Ideen umsetzen wollen, möglichst viel erledigen möchten.

Im schlimmsten Fall bricht eine unkonzentrierte Hektik aus, ein Aktionsdrang, der wenig durchdacht und nicht im Einklang mit dem natürlichen Entwicklungstempo der Dinge ist, um die es geht. Ungeduld und Nervosität, eine Neigung, sich zu wenig zu zentrieren und wild drauf los zu handeln, können dann die Folge sein. Aus diesem Grund – und nur aus diesem – wird diese Konstellation mit Unfällen und Verletzungen in Verbindung gebracht. Nicht etwa, weil die Planeten es soll wollten, sondern allein, weil wir uns nicht die Zeit nehmen, uns zu zentrieren und nur den Impulsen zu folgen, die wirklich wichtig für uns sind. Und dies dann auch im uns gemäßen Tempo zu tun. Sobald dann etwas schief geht, bricht erst recht innere Hektik in uns aus, was wiederum weiteres „Pech“ nach sich zieht. Wenn wir einmal in dieser Schwingung sind, wird es Zeit für eine Pause. Gerade wenn wir eigentlich „keine Zeit“ dafür haben. Erst aus der inneren Ruhe und Zentrierung heraus können wir dann wieder aktiv werden, ohne uns Schaden damit zuzufügen.

Im besten Fall ist diese Konstellation eine Aufforderung, den eigenen Eingebungen entsprechend zu handeln. Es können jetzt Themen angesprochen sein, die mit Grenzsetzung oder Ablösung bzw. Trennung zu tun haben. Im positiven Sinne bedeutet dies, dass wir die Kräfte von beiden Planeten nutzen, um uns als individuelles Wesen wohl zu fühlen. Wenn die Kräfte freiwilliger oder gar unfreiwilliger Verbindung, Nähe und Abhängigkeit in der letzten Zeit in unserem Leben überwogen haben, wird jetzt in uns der Drang spürbar, uns daraus ein Stück zu befreien. Wir möchten uns wieder stärker als Individuum mit selbstgewählten Entscheidungen fühlen. Der Wunsch, etwas allein zu machen oder allein zu sein oder aus einer Situation wegzugehen, könnte sich bemerkbar machen. Und das ist meistenfalls durchaus positiv. Es kann sein, dass wir dadurch jemanden vor den Kopf stoßen, doch mit den entsprechenden Erklärungen wird es jeder verstehen.