Vollmond Stier-Skorpion am 17. November

Vollmond Stier-Skorpion am 17. November

Der Vollmond am 17. November bringt Wertethemen auf den Tisch. Dabei geht es nicht nur, aber auch um Geld und Finanzen. Es geht darum, hier und jetzt anzuschauen, welche Ergebnisse dein Tun und deine Gewohnheiten der vergangenen Monate hervorgebracht haben. Da Venus und Pluto, die Herrscher der Zeichen Stier und Skorpion, in denen der Vollmond stattfindet, beieinander stehen, wird dieser Vollmond ganz besonders akzentuiert.

Zunächst wirft jeder Vollmond einfach nur ein klares Licht auf die Realität. Diese zu betrachten, kann schön oder auch etwas schmerzhaft sein, vielleicht ruft es auch ein neutrales Gefühl in dir hervor. Jedenfalls siehst du jetzt klar, wie es bei dir um das Thema „Werte“ bestellt ist. Dabei können folgende Elemente eine Rolle spielen:

  • Deine Einkünfte – Sind sie vorhanden oder nicht vorhanden? Sind sie für dich ausreichend oder nicht ausreichend?
  • Deine Talente – Nutzt du sie oder liegen sie brach? Investierst du Zeit und Energie in ihre Entfaltung?
  • Deine Ressourcen – Was auch immer du an „Vorräten“, Ersparnissen oder ausbaufähigen Dingen und Ideen zur Verfügung stehen hast, sind deine Ressourcen. Wie gehst du mit Ihnen um?
  • Deine Werte – Was schätzt du sehr in der Welt? Und was tust du für diese Werte, die dir wichtig sind?

Das Thema Werte und Selbstwert ist in vielen Beratungen und Coachingsitzungen meiner Erfahrung nach ein Dauerbrenner. Menschen aller Berufsgruppen haben damit Probleme: Anwälte genauso wie Künstlerinnen oder Handwerker. Wie sonst könnte es möglich sein, dass jemand für eine kunsthandwerkliche Leistung, die zwei volle Arbeitstage in Anspruch nimmt, 40 Euro inklusive Materialkosten berechnet? Oder ein gebildeter Akademiker, der viele Jahre in seine Ausbildung investiert hat, am Ende mit 400 Euro pro Monat auskommen muss?

Vielfach reagieren Menschen auf Glaubenssätze wie „Dafür kann man nicht mehr Geld nehmen.“ oder „Es gibt hier nicht genügend Kunden, die mein Angebot interessiert“ oder „Ich finde eben keinen Job mehr in meinem Alter.“ Und es entstehen viele Ängste, einfach das zu tun, was einem Freude macht, weil „man davon ja nicht leben kann“. Unsere Glaubenssätze sind da häufig sehr festgefahren. Wenn du so denkst und merkst, dass dich das behindert, fasse den Vorsatz, dich anderen Gedanken zuzuwenden. Bereinige dein Denken und hinterfrage es. Und wende dich anderen Menschen zu. Befass dich mehr mit denen, die es geschafft haben, ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen, und lass dich inspirieren. Hör weniger auf die, die selbst nur träumen oder noch nicht mal das zu tun wagen.

Unsere Ideale sind unsere Wegweiser – die Sonne im Zeichen Skorpion konzentriert sich auf das, wovon sie wirklich überzeugt ist. Und unsere Gewohnheiten sind unser Weg – der Mond im Zeichen Stier verankert das im Alltag, was durch Wiederholung verinnerlicht wird. Wenn wir etwas schätzen, sollten wir es auch in unser Leben integrieren – sonst macht es keinen Sinn. Ich zum Beispiel liebe es, wenn Menschen sich handwerklich-künstlerisch betätigen. Also unterstütze ich das, indem ich bei Geschenken, die ich mache, Dinge von Künstlern und Bastlern bevorzuge. Ich mag es gern, wenn Menschen unternehmerisch tätig sind und ihr eigenes Geschäft aufbauen, ob als Ladenlokal oder im Internet. Also bevorzuge ich Jungunternehmer bei der Wahl eines passenden Produktes ganz besonders.

Ich mag es außerdem gern, wenn gar kein Geld fließt, sondern jeder einfach gibt, was er gern gibt. Also arbeite ich ehrenamtlich oder ohne Honorar an verschiedensten Stellen und Projekten. Zu glauben, dass ich mir das nicht leisten kann, weil ich ja in der Zeit kein Geld verdiene, wäre ein Fehlschluss. Denn das Geben und Bekommen stehen in wundersamen Zusammenhängen im Kosmos. Es ist jedoch ein Unterschied, ob ich mich bewusst dafür entscheide, etwas zu schenken, oder mich mit ungutem Gefühl „notgedrungen“ mit einer in meinen Augen schlechten Bezahlung zufrieden gebe.

Geld und Werte sind Phantasie. Es gibt nicht den „richtigen“ Wert einer Sache und du kannst dabei nichts falsch machen. Das gleiche Produkt kann jemand für 20 oder für 200 Euro erwerben und ein gutes Gefühl dabei haben. Ich habe schon vor langem festgestellt, dass die meisten Menschen eine Art „Wohlfühl-Niveau“ haben, was ihre Finanzen angeht. Wenn sie weniger haben, fühlen sich sich arm. Wenn das Leben droht, ihnen mehr zu geben, fühlen sich sich aber auch unwohl und tun unbewusst alles, um das Geld doch nicht zu bekommen.

Nutze diesen Vollmond einmal, um deinen inneren Werten auf die Spur zu kommen. Und schau mal, was so an Glaubenssätzen zum Vorschein kommt, wenn du an deinen Selbstwert, deine Talente und deine Finanzen denkst. Wenn du Lust hast, diese mal zu hinterfragen, empfehle ich dir The Work. Du kannst dich damit von tiefsitzenden und begrenzenden Glaubensmustern befreien.

Ich wünsche dir jedenfalls einen erhellenden Vollmond und gute Erkenntnisse!
Sabine

Gerade wollte ich diesen Beitrag auf den Weg ins Netz stellen, als ich die heutige Post bekam und direkt geöffnet habe. Was finde ich darin? Ein Geschenk von einer lieben Planetentipp-Leserin. Soviel zum Thema Geben und Bekommen :-). Ganz herzlichen Dank, liebe Heidi P.! Ich werde deine CD heute in Ruhe hören, während ich einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgehe und weiteren Schmuck aus meinen Glasperlen herstelle.

Die nächsten Webinare:

Am 26. November startet der Aufbau-Kartenkurs zu den Mystischen Lenormandkarten per Webinar:
Aufbaukurs Mystisches Lenormand
Gut geeignet für alle, die die Lenormandkarten schon kennen und komplexe Legungen damit machen möchten. Ich freue mich schon sehr darauf!

8 Responses »

  1. Liebe Sabine, ich finde Deine gedankenreichen Beiträge immer sehr lesenwert–und nachdenkenswert ebenso…Du scheinst ein ganz toller und warmherziger Mensch zu sein, das tut so gut..denn diese Werte müssen wir immer mehr entwickeln und eben diese Werte
    wünsche ich mir so für mein Umfeld…liebe Grüße und ein herzliches Danke, Leonie <3

  2. Danke, liebe Sabine, für Deine wunderbaren Gedanken, die Du mit uns teilst. Der Kosmos sorgt für uns, wenn wir uns vertrauensvoll auf das Spiel des Lebens einlassen. Deine Beiträge sind für die Menschen Mosaiksteinchen auf dem Weg des Erwachens. Licht und Liebe auf Deinen Wegen. <3

  3. Liebe Sabine,

    mehrere Texte hatte ich mir als Sonntagslektüre abgespeichert. Dass ich Deinen als Nummer 1 gelesen habe, war vielleicht Intuition, aber die genau passende! Herrlich, wie Deine Artikel zu den astrologischen Konstellationen immer genau meinen augenblicklichen Themen entsprechen. Für mich ist es gerade unumgänglich, Ordnung (Mars in Jungfrau) in meine unterschiedlichen Betätigungsfelder zu bringen, eine Prioritätenliste für mich zu entwerfen (Jungfrau) und mir die meinem Gefühl entsprechende Wertigkeit der einzelnen Bereiche (Mond im Stier) ins Gedächtnis zu rufen. Dabei muss ich manchmal auch tiefer graben (Sonne im Skorpion), weil manches mit ebenso intensiven wie verborgenen (Skorpion) Prägungen verbunden ist, die im alltäglichen Geschehen nicht immer präsent sind. Mich davon (wieder mal oder immer noch) zu emanzipieren (Lilith) und den Glauben (Jupiter) an mich immer wieder zu stärken, schafft ein Zuhause (Krebs) in mir selbst. Ist doch klar, dass ich von dieser Erkenntnis auch schreiben muss (Merkur am aufst. MK)! :-)

    Liebe Grüße,
    Helga

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