Ostern 2013

Ostern 2013

Ostern – Planetenversammlung auf 10 bis 12 Grad

An Ostern stehen bis zu sechs Planeten auf ca. 11 Grad eines Zeichens. Alle sind insofern durch irgendeine Art von Aspekt – Winkelbeziehung – miteinander verbunden. Als ich diese Planeten betrachtete, um über sie zu schreiben, stiegen immer wieder Bilder vor meinem inneren Auge auf. Eigentlich wollte ich etwas anderes schreiben, also wischte ich die Bilder weg und wartete auf die passenden Worte. Doch die kamen einfach nicht, statt dessen immer wieder die gleiche Bilder. Also beschrieb ich die Bilder kurz, um sie aus dem Kopf zu bekommen, und legte alles weg.

Später holte ich die Unterlagen wieder hervor und erkannte Zusammenhänge zu der jeweiligen Planetenstellung. Das veranlasste mich, die Kurzbeschreibungen ein wenig zu erläutern. All diese Bilder scheinen nebeneinander zu stehen, doch wenn man sie mehrfach liest – was ich mittlerweile getan habe – merkt man, dass es einen inneren Zusammenhang gibt. Doch den möchte ich jeden für sich selbst entdecken lassen.

Vielleicht kommt dir das alles etwas merkwürdig vor und du kannst nicht so viel damit anfangen. Vielleicht kannst du dich aber auch auf die Bilder und ihre Erläuterungen einlassen und schauen, was sie dir zu sagen haben. Ich weiß nicht wirklich, ob es nur reine Botschaften meines Unterbewusstseins für mich selbst sind oder ob sie auch für dich einen Wert besitzen. Das entscheidest du am besten selbst. 😉 Einen Anspruch auf „Wahrhaftigkeit“ haben sie jedenfalls von meiner Seite aus nicht. Ich fühlte mich schlicht dazu inspiriert, aus welcher Quelle auch immer. Ich hoffe und glaube es ist eine gute.

Viel Freude und Erkenntnis bei der Lektüre und vor allem ein gesegnetes Osterfest wünscht dir
Sabine

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Die Planetenpositionen an Ostern
Pluto auf 11 Grad Steinbock
Saturn auf 10 Grad Skorpion
Chiron auf 11 Grad Fische
Jupiter auf 11 Grad Zwillinge
Sonne und Venus auf 10-12 Grad Widder

Pluto in Steinbock

„Ein alter, aber kräftiger Mann gräbt mit seinem Spaten tief und stößt auf felsigen Grund. Er kratzt die letzten Erdreste weg, um den Stein darunter freizulegen.“

Pluto dringt tief in bestehende Strukturen hinein, so tief wie es eben geht. Er ist stark und unerbittlich in seiner Wirkung und drängt uns dazu, bis an unsere Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Sein Ziel ist die absolute Reinigung und Wahrhaftigkeit, die Befreiung von allem Überflüssigen.

Saturn in Skorpion

„Ein ehemaliger Sumpf trocknet aus. Es entsteht eine neue Ordnung auf diesem nun sehr fruchtbaren Stück Land.“

Gefühle, vor allem negative, können destruktiv und zerstörerisch wirken, wenn wir sie zu lange in uns hegen. Der Sumpf ist das Symbol für die innere Versumpfung im vermeintlichen Elend, das wir letztlich aber selbst geschaffen haben. Saturn als Hüter der Ordnung stellt diese auch im Gefühlsbereich wieder her und sorgt für neue Strukturen, die wir ertragbringend nutzen können.

Chiron in Fische

„Ein schamanischer Priester erlebt seine Einweihung und Prüfung. Der Initiationsprozess ist schmerzhaft.“

Chiron hat schon so manchen Bewusstseinsprozess angestoßen, der immer mit Schmerz verbunden ist. Die gefühlte Verletzlichkeit sorgt dafür, dass wir uns mit dem Leid aller Wesen verbunden fühlen und für sie und uns selbst das Heil suchen. Diese Einweihung ist nötig und kann nicht übersprungen werden.

Jupiter in Zwillinge

„Das gewonnene Wissen muss davor bewahrt werden, verloren zu gehen. Jemand lernt es auswendig und wiederholt es täglich.“

In der Vielzahl von Informationen droht auch das für das Wachstum nötige unterzugehen. Ein Buch jagt das nächste, Fakten um Fakten stürmen auf uns ein. Der Seele bleibt keine Zeit zur Vertiefung. Auswendiglernen beschützt uns davor, in der Oberflächlichkeit und Beliebigkeit stecken zu bleiben. Die Wiederholung des Erkannten im Geiste vertieft es von Tag zu Tag.

Sonne-Venus in Widder

„Die Auferstehung des Lichts wird gefeiert und der Tagesbeginn als göttlich verehrt.“

Der Tag, das Licht, der Neubeginn… Wir erleben ihn jetzt zum Frühling intensivst. Wir erleben ihn in der Auferstehung Christi an Ostern. Es ist der innere Neubeginn mit geklärtem Blick – wieder ist eine Stufe erklommen. Es fühlt sich an, als seien wir eine Last losgeworden und sind es auch. Der nächste Schritt ist leichter als zuvor. Dankbar wenden wir unseren Blick nach oben. Die Sonne als geistige Führerin anzuerkennen, erhebt und erhellt uns.

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4 Responses »

  1. Liebe Sabine,

    schöne Bilder sind das, die mir in Deiner Beschreibung und Erklärung sehr stimmig erscheinen. Bei Jupiter in Zwillinge bin ich allerdings gestolpert. Meine Erfahrung mit Lernen, Lesen und vor allem mit Auswendiglernen ist genau gegenteilig:

    Ich kann ganz schlecht bis gar nicht auswendig lernen, benötige immer eine Erklärung, warum etwas so und nicht anders ist, zu sein scheint oder jemand es uns glauben machen möchte. Mein AC in Zwillinge häuft gerne jede Menge Wissen an, dass dann als Zeitungsausschnitt, Buch oder Datei irgendwo schlummert und aller Erfahrung nach – mit Ausnahme der Bücher – nie mehr abgerufen wird. Von Zeit zu Zeit miste ich aus, aber schneller als ich geglaubt habe, ist neues Wissen angehäuft. In den letzten 10 Jahren macht es mich absolut unruhig und nervös, wenn sich auf der Fensterbank die Fachzeitschriften türmen, auf den Beistelltischen die Bücher gestapelt liegen, in denen ich lese(n will). Das viele Lesen hält mich davon ab, in mir selber nachzuspüren, welches Gefühl ich zu einem Sachverhalt, einer Aufgabe oder was auch immer habe. So spannend die Bücher auch sind – und ich lese sie natürlich auch -, so gut tut es mir, eigene Gedanken zu denken, eigene Theorien zu entwickeln und diesen auch zu trauen. Oft halte ich das Geschriebene außerhalb von mir für besser als meine eigenen Ideen dazu, und deshalb ist es für mich so wichtig, immer wieder in mich hineinzuhören und aufzuschreiben, was ich da finde.

    Liebe Grüße,
    Helga

  2. Liebe Helga,

    danke für deinen schönen Kommentar. Ja, das sehe ich genauso.

    Mit dem Auswendiglernen in dem Bild, das ich gesehen habe, ist es in etwa so: Ein Text, der jemanden anspricht, wird tief nachempfunden und gelernt. Durch die Wiederholung sinkt er tiefer und tiefer in die Seele ein und wird so erst ganz verstanden.

    Das eigene Spüren gehört in dem Fall also dazu und wird vielmehr betont als vernachlässigt.

    Ich habe das Bild offenbar nicht wirklich ausreichend erklärt – sorry dafür!

    Vielen Dank für deine Ergänzung, die mir Gelegenheit gibt, das hier klarzustellen, dass kein „stumpfes Auswendiglernen“ von irgendetwas gemeint ist. Sondern eher ein Verinnerlichen eines nachempfundenen und als wahr empfundenen Wissens aus einer Quelle der Weisheit.

    Alles Liebe dir und frohe Ostern!
    Sabine

  3. Liebe Sabine,

    jetzt verstehe ich Dich besser! Ich hatte ehrlich gesagt auch Schwierigkeiten, mir vorzustellen, dass Du irgend etwas einfach auswendig lernst. 😉

    Gerade habe ich meinen Osterkuchen gebacken. Ich schicke ein wenig Kuchenduft rüber und wünsche Dir fröhliche Feiertage,

    Helga

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