Mars Opposition Saturn

Mars Opposition Saturn

Mars Opposition Saturn
16.-20. April 2011 

Mars und Saturn stehen einander gegenüber, Saturn Mitte Waage, Mars Mitte Widder. Am 17. April gesellt sich der Mond hinzu, einen Tag vor Vollmond, am 19. dann der rückläufige Merkur. Dies sollte reichen, um einiges in uns und um uns herum auszulösen. 😉

Es liegt sehr nahe, dass wir uns jetzt möglicherweise ausgebremst fühlen. Denn Mars in Widder möchte rasch voranschreiten, während sich Saturn in Waage sehr viel mehr für langfristiges Gleichgewicht interessiert. Der rückläufige Merkur tut sein Übriges und verlangsamt das Geschehen ebenfalls, um für Genauigkeit zu sorgen.

Es ist also gut möglich, dass jetzt nicht alles nach Plan läuft, doch dabei geht es letztlich nur darum, uns zu zeigen, auf welcher Seite wir uns gerade befinden: Der voranstrebenden Seite oder der ausgleichenden Seite. Keine von beiden tut uns im Übermaß gut. Direktheit, Mut und Offenheit müssen sich mit Freundlichkeit paaren, wenn sie hilfreich sein sollen. Und Harmonie und Gleichklang brauchen spontane Frische, um nicht in der Form zu erstarren.

Bei vielen von uns werden sich die Themen im weitesten Sinne um Beziehungen drehen, da dies der Schwerpunkt der Widder-Waage-Achse ist. Falls es jetzt also zu Konfrontationen kommt, ist Fingerspitzengefühl gefragt: Einerseits sollte nichts unter den Teppich gekehrt werden, doch mal will ja auch nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten.

Jeder muss für sich schauen, welche Neigung er/sie tendenziell mehr auslebt: Das Erdulden von Umständen, die nicht wirklich befriedigend sind, oder das Verschrecken anderer durch lautstarken Protest oder eigenwillige Handlungen, die man mit niemandem abgestimmt hat. Zuweilen mag es sogar beides sein, je nach Zeitpunkt und Situation. Optimal wäre wohl ein mutiges und direktes, dennoch freundliches Ansprechen von Themen, die geklärt werden wollen. Oftmals spüren nämlich alle Beteiligten, wenn an einer Situation etwas „schief“ ist, doch keiner fühlt sich berufen, dies im Sinne aller positiv und konstruktiv zu klären. Schließlich platzt dem ein oder anderen vielleicht der Kragen, was immerhin ein Anfang ist, weil das Thema jetzt auf dem Tisch liegt.

Natürlich sind auch innerpsychische Zwiespalte der oben beschriebenen Art denkbar. Wir wissen dann nicht genau, wo wir handeln und wo wir abwarten sollen. Oder wir fühlen uns in Entscheidungsfragen unsicher. Wir sagen zu etwas „ja“, obwohl wir innerlich eigentlich „nein“ meinen. Dann ist das Problem schon vorprogrammiert. Über kurz oder lang fliegt uns unser „ja“ um die Ohren. Oder wir sagen „nein“, weil wir Angst vor Überforderung haben, uns daher übermäßig abgrenzen und so wirkliche Nähe zu anderen vermeiden.

Letztlich geht es – wie so oft – um authentisches Sein und Handeln. Wenn uns Schuldgefühle plagen, wir uns gehemmt oder gebremst fühlen, wir ungeduldig oder wütend sind, ist etwas in uns in Aufruhr, weil wir uns nicht so verhalten wie wir es uns eigentlich wünschen. Das darf zunächst einmal anerkannt und akzeptiert werden – das ist schon die halbe Miete. Denn wir sind eben nicht perfekt und machen nicht immer genau das, was unser schönes, wahres, inneres Selbst tun würde.

Und doch ist jeder Schritt ein Schritt zu mehr Ganzheit, in ständiger Suche nach Balance und Ausgewogenheit. Und zuweilen „zwingt“ uns ein äußerer Umstand, in den Gegenpol zu gehen. Auch das kann passieren. Jeder von uns wird es auf andere Art und Weise erleben in diesen Tagen. Vielleicht hilft dieser Planetentipp etwas dabei, nicht ganz so überrascht zu sein ;-).

Ich wünsche uns allen viel Humor und Verständnis für uns selbst und andere, wenn es jetzt gar sehr „menschelt“.

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