Jupiter Quadrat Pluto

Jupiter Quadrat Pluto

Jupiter Quadrat Pluto vom 27.02. bis 07.03.2011

Jupiter, der Planet des Wachstums und der Erkenntnis, ist aktuell in das Zeichen Widder gelaufen, dem Pionier und mutig Voranschreitenden am Himmelszelt. Pluto, der große Verwandler und Umwälzer, steht natürlich noch im Zeichen Steinbock, dem Zeichen der Strukturen und Rahmenbedingungen.

Beide bilden aktuell einen besonderen Aspekt zueinander, das heißt sie interagieren miteinander. Und zwar so, dass ihre Kräfte sich aneinander reiben und dadurch Entwicklungschancen bieten. Besonders interessant ist dabei der Zeitraum vom 27. Februar bis zum 7. März. Und zwar deshalb, weil ihr Aspekt (ihre Beziehung zueinander) in dieser Zeit besonders exakt ist. Und ich habe mit dem 27.2. und dem 7.3. auch noch zwei Tage ausgesucht, an denen der Mond jeweils einen der beiden Planeten berührt.

Denn es ist meine Erfahrung aus der Alltagsbeobachtung, dass der Mond im Kontakt zu wichtigen Konstellationen als eine Art Auslöser funktioniert. Wir können an diesen Tagen das himmlische Geschehen in unserem Leben und unserem Empfinden besonders gut beobachten, es wird für uns greifbar und verständlich. Achte daher besonders auf diese beiden Tage und was dir da begegnet.

In der Zeit dazwischen findet die eigentliche Entwicklung statt. Doch was genau entwickelt sich? Pluto arbeitet schon lange daran, gewisse Strukturen, Verhärtungen und überholte Verhaltensweisen aufzubrechen, dich im ein oder anderen Lebensbereich zu „untergraben“, um dir zu zeigen, was unter der Oberfläche deines Denkens und Handelns noch an Schätzen und Möglichkeiten verborgen liegt.

Jupiter im Widder ist nun die frische Kraft der neuen Erkenntnis, des jungen Vorhabens, der mehr oder minder ausgereiften Pläne. Er bricht auf in neue Erlebniswelten und schließt die Möglichkeiten, die aus dem Versteck hervorkommen, nun wirklich auf. Er er-schließt sie auf mutige, spontane und spielerische Art und Weise.

Der Moment des Quadrates zwischen beiden ist wie ein Augenblick, eine Phase, in der das Neue schon erahnt und begonnen wird, doch alte Ängste und Behinderungen dich zuweilen noch überkommen und Zweifel entstehen lassen, ob das alles funktionieren kann. Ein Beispiel, das ihr alle kennt: Du lernst Fahrradfahren und du weißt auch schon, dass du es einmal können wirst. Doch noch fühlt sich alles unsicher an, du kannst dein Gleichgewicht noch nicht halten. Mit Stützrädern geht es, wenn jemand dich festhält, geht es auch. Doch allein kippst du um. Es ist ein heikler Augenblick, in dem das Vertrauen in das Neue groß genug sein muss, um nicht aufzugeben. Und es ist dabei wichtig, den Ängsten nicht auszuweichen, sonst musst du ewig mit Stützrädern fahren.

Du kannst jetzt möglicherweise noch nicht genau überblicken, was dich letztlich erwartet. Es gibt Stimmen in dir, die die neue Perspektive noch nicht verstehen und anzweifeln. Ein mutiger Akt des Vertrauens ist jetzt vonnöten, wissend, dass du eine Weile den festen Boden unter den Füßen, das Gleichgewicht verlieren könntest. Dass du fallen könntest.

Und ja, möglicherweise fällst du. Klebst ein Pflaster auf dein aufgeschürftes Knie und legst von Neuem los. Du kannst nämlich gar nicht anders – die Aussicht, die dich erwartet, ist so verlockend. Das vermeintliche Scheitern gehört dazu, es ist Teil des Entwicklungsverlaufs.

Ich wünsche uns allen Mut zum Scheitern und Vorangehen in neues, unbekanntes Terrain.

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